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(c) Kinderhaus Rohrsen - Hilligsfeld
K I N D E R H A U S  ROHRSEN - HILLIGSFELD
Liebe Leser! Wir erwarten alle schon sehnsüchtig das Frühjahr und damit die Zeit, in der auch unsere Wald- bzw. unsere Outdoortage stattfinden. Wie in jedem Jahr verbringen die Kinder bis zu zwei Wochen im Wald oder im Düthgarten. Unsere Jüngsten, die Krippenkinder, halten sich für eine Woche im Kinderhausgarten auf, den sie in der Zeit ganz für sich alleine haben. 22.05.- 02.06:  die Zwerge, Maxes und Pippis 29.05.- 02.06:  die kl. Strolche sind im Kinderhaus- Garten. Zu diesen Projektwochen bekommen Sie aus den Gruppen noch weitere Erläuterungen.
Waldwochen im Kinderhaus Fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit sind unsere Wald- und Gartenwochen. In allen Gruppen ( in der Krippengruppe beziehen sich diese aus pädagogischen und organisatorischen Gründen auf das Außengelände des Kinderhauses) werden einmal jährlich bis zu zwei Wochen mit allen Kindern im Hilligsfelder/ Afferder Wald und auf dem „Düth“ in Rohrsen Außentage durchgeführt. Dem Wetter entsprechend gekleidet und mit Frühstück im Rucksack ausgerüstet starten wir jeden Morgen gemeinsam, um verschiedene Abenteuer im Wald zu erleben: Aus Ästen und Stöcken werden „Tipis“ und „Waldhütten“ gebaut. Zwischen  Baumwurzeln werden kleine „Trollhäuser“ und „Feengärten“ errichtet. Es wird nach Schätzen gesucht und gegraben. Kleine „Krabbeltiere“ werden gesucht und beobachtet. Verschiedene Naturmaterialien werden gesammelt und auf verschiedenste         Weise umfunktioniert oder weiterverarbeitet. Es wird geklettert, balanciert und getobt. Es wird gematscht, gefühlt und „begriffen“.                … und 1000 Dinge mehr.           Dabei ist es uns besonders wichtig, dass die Kinder die Natur mit allen Sinnen wahrnehmen. Ihre Bewegungs- und Entdeckungsfreude wird geweckt und den Kindern werden keine Grenzen in Form von Wänden gesetzt. Sie erleben sich als Teil der Natur und lernen gleichzeitig, diese zu schätzen und zu schützen. Die Kinder erfahren, dass es im Wald andere Möglichkeiten, aber auch andere Regeln gibt, die es gilt einzuhalten. Somit wird außerdem das Sozialverhalten, ihr Gemeinschaftssinn und ihre Toleranz geschult. Ein Aufenthalt im Wald ermöglicht aus pädagogischer Sicht förderliche Erfahrungen für die gesamte kindliche Entwicklung, die kaum in einem anderen Umfeld in vergleichbarer Form und Vielfalt gemacht werden können.      „Der junge Mensch braucht seinesgleichen- nämlich Tiere, überhaupt Elementares: Wasser, Dreck, Gebüsche, Spielraum. Man kann ihn auch ohne dies alles aufwachsen lassen, mit Stofftieren, Teppichen, auf asphaltierten Straßen und Höfen. Er überlebt es, doch man soll sich nicht wundern, wenn er später bestimmte soziale Grundleistungen nicht lernt.“                                                                                      (Alexander Mitscherlich)
Zuletzt aktualisiert am 03.04.2017